Stellungnahme: Lärmbelästigung am Wohnquartier Wasserturm31. Aug 2017 – ,

Bild: http://btplanung.de/projekte/wasserturm-kiel/

Der Junge Rat der Landeshauptstadt Kiel hat die Aufgabe die jungen Bürger ihrer Stadt zu vertreten. Deshalb spricht sich der Beirat gegen die Verlegung des günstig gelegenen Spiel- und Sportplatzes am Wasserturm aus.

Man kann ein großes Interesse der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen an diesem Platz erkennen, sodass es unlogisch wäre diesen Standort zu verschieben. Es ist sehr wichtig, dass sich Menschen in der frischen Luft bewegen und Sport treiben. Dies sollte man auf keinen Fall in jeglicher Form verhindern! Dabei sollten auch die Wege zu den Freizeitorten so kurz wie möglich sein, – ein weiterer Grund für den Erhalt dieses Spiel- und Sportplatzes ist. Lobenswert ist außerdem, dass die Landeshauptstadt Kiel sich zum Ziel gemacht hat, eine kinderfreundliche Stadt zu sein. Dies sollte bei diesem Konflikt zwischen den lärmbelästigten Anwohnern des Wohnquartiers am Wasserturm und den spielenden Kindern und Jugendlichen beachtet werden.

Zugeben sollte man jedoch auch, dass von dem Sportplatz eine gewisse Lautstärke verbreitet wird. Dies kann stören, doch sollte akzeptiert werden, da dies für eine gute Entwicklung zum Erwachsenwerden wichtig ist. Ein weiterer Grund für den Erhalt ist, dass der Sportplatz schon vor der Errichtung des Wohnquartiers im Wasserturm existierte.

Außerdem kennt bestimmt jeder Erwachsene Situationen, in denen er im jüngeren Alter mit erhobener Lautstärke draußen spielte. Es ist etwas ganz Normales, was sich nie ändern wird. Deshalb hat auch die UN in ihrer Kinderrechtskonvention die Vertragsstaaten verpflichtet Freizeitbeschäftigungen der Kinder zu fördern. Umso mehr ist es unverständlich, dass sich Menschen über diesen “Lärm“ aufregen. Es kann sein, dass der Sportplatz auch während der Nachtruhe laut benutzt wird, was verständlicherweise, aber nicht akzeptabel ist. Jedoch ist dies kein Grund dieses Gelände mit wichtigen Freizeitaktivitäten zu verschieben.

Aus all diesen Gründen spricht sich der Kinder- und Jugendbeirat dafür aus, diesen Spiel- und Sportplatz nicht zu verlegen. Wir bitten ausdrücklich alle Beteiligten um ein partnerschaftliches und rücksichtsvolles Verhalten, damit keine Konflikte mehr entstehen. Denn das Zusammenleben in einer Großstadt ist sehr wichtig und unerlässlich.